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41

Mittwoch, 19. Januar 2011, 12:05

Also, bei der Serreta ist es so, wie E.v.A. schon sagt, dass die sowieso nur auf schmalen Köpfen wirklich gut sitzt und dann auch nur etwas tiefer als auf Tibas Bild. Wenn man technisch geschickt ist oder Beziehungen hat 8) , kann man das Naseneisen auch auf dickere Nasen anpassen (lassen).

Der Kappzaum auf Tibas Foto säße mir persönlich einen Ticken zu hoch, an der Stelle lässt er sich nicht so wirklich rutsch- und ruckelfrei verpassen, wobei das bei denen mit dem runden Ring sowieso nicht wirklich gut geht. Wenn man dann so ein Ding doch mal etwas deutlicher anpacken muss (eher beim Longieren der Fall), kommt es gern zu äußerst unschönen Löchern im Pferd.

Etwas weiter unten finde ich auch den seitlichen Einwirkungswinkel günstiger. Ich hab das aber auch zu einer Art Wissenschaft erhoben, weil ich den RAPPEN :D vom Foto fast ausschließlich longiere und mit ihm mittlerweile alle Lektionen an der einfachen Longe erarbeitet habe, die er mal vom Sattel aus konnte, als da wären Außen/Innengalopp, Seitengänge, Pi/Pa/Pi usw. Minimale Unterschiede in der Einwirkung sind bei uns daher entscheidend, das ist beim "normalen" Longieren sicher nicht so wichtig.

Als Faustregel hab ich mal gelernt, dass ein Kappzaum/Serreta auf dem Ansatz der Nasenäste liegen sollte (also da, wo die weiche Nasentrompete beginnt), auf keinen Fall tiefer, aber auch nicht viel höher.
Das Äußere des Pferdes hat etwas an sich,
das dem Inneren des Menschen gut tut.

42

Mittwoch, 19. Januar 2011, 12:07

Also, bei der Serreta ist es so, wie E.v.A. schon sagt, dass die sowieso nur auf schmalen Köpfen wirklich gut sitzt und dann auch nur etwas tiefer als auf Tibas Bild. Wenn man technisch geschickt ist oder Beziehungen hat 8) , kann man das Naseneisen auch auf dickere Nasen anpassen (lassen).



nicht alle! ich hatte für meinen sehr breiten Welsh Cob-Nasenrücken folgende Kappzäume anprobiert/zur Probe gehabt bzw. gekauft:
normale handelsübliche Serrata-eisen: sitzt wie Wäscheklammer,viel zu eng
3gelenkiges Sprengereisen an nem Kapp von Equus-decus, 2gelenkiges Wienereisen am DOB von deuber, Lou Cabassoun-Cavecon (passt natürlich,aber mir zu instabil zum Longieren). Letztendlich passt ihm nun dieses flache zackenlose Naseneisen am span. Kapp (von El Caballo,gibts aber auch bei El Mosquero günstiger,aber schlechtere Lederqualität). Dieses flache Teil könnte man laut Carnacat an den Eisenenden sogar noch geringfügig aufbiegen,aber es passt so auf den breiten,seitl. flach abgeschrägten Nasenrücken -welch Wunder :rolleyes:

Der Kapp auf Chaplins Foto liegt auf jeden Fall auf der weichen Nasentrompete auf,deshalb befand ich den aus meiner Sicht zu tief ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »moppel« (19. Januar 2011, 12:28)


43

Mittwoch, 19. Januar 2011, 12:24

Ah!
Das Äußere des Pferdes hat etwas an sich,
das dem Inneren des Menschen gut tut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aragon« (19. Januar 2011, 12:37)


Tibatong

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44

Mittwoch, 19. Januar 2011, 12:39

Der Kappzaum auf Tibas Foto säße mir persönlich einen Ticken zu hoch, an der Stelle lässt er sich nicht so wirklich rutsch- und ruckelfrei verpassen, wobei das bei denen mit dem runden Ring sowieso nicht wirklich gut geht. Wenn man dann so ein Ding doch mal etwas deutlicher anpacken muss (eher beim Longieren der Fall), kommt es gern zu äußerst unschönen Löchern im Pferd.
Ich habe den zuerst etwas tiefer probiert, da zickt die Dame herum und schlägt mit dem Kopf - sie ist in der Hinsicht ziemlich empfindlich, sogar wenn das einfache Halfter zu tief sitzt. Weib halt...
Über Instabilität des Kappzaums beim Longieren kann ich mich nicht beklagen. Wenn der Kehlriemen (zuerst!) gut festgemacht wird und der Nasenriemen "normal" eng, rutscht da nix.... Und die spackt durchaus schon mal los :whistling:

Was meinst du für Löcher ?( Das ist so ein Eisen und gepolstert, das einzige was passieren kann, wenn es zu locker verschnallt ist, ist das man den Kapp dem Pferd außen ins Auge zieht....
Es gibt nichts, was ein "normales" Pferd kann, das ein Vollblüter nicht besser könnte - wenn er will zumindest;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tibatong« (19. Januar 2011, 12:43)


45

Mittwoch, 19. Januar 2011, 13:07

Löcher gibt´s, wenn man mit einem zu locker verschnallten Kappzaum sehr viel herum"horgelt", also das Teil auf der Nase hin- und her bewegt. Wird bei einem feinfühligen XX-Stütchen und beim Reiten eher nicht vorkommen, bei einem ignoranten Hengst an der Longe kann das ganz schnell gehen und heilt seeeehr schlecht ab. Ist mir einmal ganz zu Anfang passiert, seitdem schnalle ich das Ding immer gut fest. :red:
Das Äußere des Pferdes hat etwas an sich,
das dem Inneren des Menschen gut tut.

Chaplin

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46

Mittwoch, 19. Januar 2011, 13:07

Der Kapp auf Chaplins Foto liegt auf jeden Fall auf der weichen Nasentrompete auf,deshalb befand ich den aus meiner Sicht zu tief ;)
Nein, das tut er nicht :)

47

Mittwoch, 19. Januar 2011, 13:08

Denk ich auch nicht, die Nasentrompete fängt nicht bei allen Pferden gleich weit oben an, bei Ramsköppen schon mal gar nicht ;-)
Das Äußere des Pferdes hat etwas an sich,
das dem Inneren des Menschen gut tut.

Tibatong

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48

Mittwoch, 19. Januar 2011, 13:12

feinfühligen XX-Stütchen
Hrmmpf.... Hat sich was mit feinfühlig, als sie am Anfang der Meinung war, an der Longe zur langen Seite hin volle Pulle geradeaus gehen zu müssen. Das haben wir zwar schnell ausdiskutiert (intelligent ist sie ja :love: ), es benötigte aber doch ein paar mal etwas mehr Armschmalz meinerseits als ich gedacht hätte :red:
Es gibt nichts, was ein "normales" Pferd kann, das ein Vollblüter nicht besser könnte - wenn er will zumindest;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tibatong« (19. Januar 2011, 13:22)


träumel

unregistriert

49

Mittwoch, 19. Januar 2011, 13:22

Okay.. jetzt habt ihr mich verwirrt :D

wir haben einen Wiener Kappzaum mit eben sehr breitem Nasenriemen und auch dick..
schnalle immer die Trense drüber und dachte ich tu mir einen Gefallen, wenn ich sozusagen alles in einem habe.
Denn zum longieren nehmen wir immer ein Gebiss :ja:
:denk:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »träumel« (19. Januar 2011, 13:23)


gitana

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50

Mittwoch, 19. Januar 2011, 14:09

Es gibt noch einen Kappzaum von Malibaud, der Pluvinel, der ist praktisch exakt wie ein engl. RH, nur mit eingearbeiteten Ringen dran. Zum Reiten gut, für Handarbeit nur für sehr feine Pferde, zum Longieren nicht so ideal, finde ich.
Die meisten Reiter wollen durch Lob korrumpiert und nicht durch Kritik verbessert werden.

51

Mittwoch, 19. Januar 2011, 16:34

Ich hab das früher auch so gehandhabt, Kappzaum drauf (Caveson), Trense drüber und los gings. Hab dann aber ein tolles Teil entdeck das nur aus dem Nasenriemen des Cavesons besteht und in das Kopfstück statt des Nasenriemens eingeschnallt werden kann. Ist dann doch praktischer als das man erst Kappzaum und dann Trense drüber aufs Pferd packen muss. Funktioniert auch bei "normalen" Trensenzäumen, einfach durch die Schlaufen fädeln wo das Gebiss eingeschnallt wird.
Allerdings muss ich sagen das die Version nicht bei allen Pferden gut sitzt. Dem Araber passt es perfekt, auf dem Hafikopf sitzt es fast eine Spur zu weit unten, aber gerade noch an der Grenze und beim Wallach meiner Freundin (Lippizanermix, aber ohne Ramskopf) ist er definitiv zu weit unten. Was allerdings auch an den verschiedenen Trensenzäumen liegen könnte.

52

Mittwoch, 19. Januar 2011, 16:52

Du meinst einen Semi-Kappzaum?
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

53

Mittwoch, 19. Januar 2011, 17:37

Der Kapp auf Chaplins Foto liegt auf jeden Fall auf der weichen Nasentrompete auf,deshalb befand ich den aus meiner Sicht zu tief ;)
Nein, das tut er nicht :)

na ja, ich find´s halt schon-was auf dem Video erkennbar ist.

Ich finde, dass solche Kappzäume,wo das Nasenteil seitlich in einem Ring hängt ,in dem auch der Backenriemen befestigt ist, sitzen einfach nicht so stabil auf der Nase. Egal ob das Nasenteil nur aus Leder, aus lederummantelter Kette (Cavecon) oder starres Eisen :Bei so´ner Aufhängung ist das Nasenteil immer ein wenig auf/ab bewegbar. man sieht es auf dem Chaplin-Video,wo das Naseneisen durch das Eigengewicht u. die Longe nach unten "hängt" quasi.
Stabil sitzen Naseneisen, wo die Backenriemen in separaten Schlitzen befestigt sind,also wie am Wiener Eisen oder wie bei meiner El Caballo Serreta oder wie bei Tibatongs Carnacat-Kappzaum auf dem Foto.
Nur meine Meinung ;)

Vielleicht schreibt Carnacat noch was dazu - die hat sicher auch passende Fotos zur Veranschaulichung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »moppel« (19. Januar 2011, 17:44)


Chaplin

unregistriert

54

Mittwoch, 19. Januar 2011, 18:23

Ich finde, dass solche Kappzäume,wo das Nasenteil seitlich in einem Ring hängt ,in dem auch der Backenriemen befestigt ist, sitzen einfach nicht so stabil auf der Nase. Egal ob das Nasenteil nur aus Leder, aus lederummantelter Kette (Cavecon) oder starres Eisen :Bei so´ner Aufhängung ist das Nasenteil immer ein wenig auf/ab bewegbar. man sieht es auf dem Chaplin-Video,wo das Naseneisen durch das Eigengewicht u. die Longe nach unten "hängt" quasi.
Das ist absolut richtig :ja:

55

Donnerstag, 20. Januar 2011, 13:04

Du meinst einen Semi-Kappzaum?


Genau! Tolles Teil! :D

Granado

Profi

Beiträge: 1 582

Wohnort: Raum Düsseldorf

Beruf: Azubi Gesundheits- und Krankenpflegerin

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56

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:16

so sieht meiner meinung nach eine korrekt verschnallte serreta (glattes eisen) aus...

"Das Leben besteht nicht aus den Momenten, in denen wir atmen, - es sind die Momente, die uns den Atem rauben, die es erst lebenswert machen."

57

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:56

Sieht etwas zu locker aus, aber die Position ist gut.
Hab auch noch eins vom RAPPEN 8) gefunden, wo man´s besser sieht als auf dem "weitweggenen".
»Aragon« hat folgende Datei angehängt:
Das Äußere des Pferdes hat etwas an sich,
das dem Inneren des Menschen gut tut.

58

Donnerstag, 20. Januar 2011, 21:01

Übrigens, schönes Pferd und tolles Foto. Was mich nahtlos zu der Frage bringt, wann du denn nun mal zu uns kommst ... :D
Das Äußere des Pferdes hat etwas an sich,
das dem Inneren des Menschen gut tut.

59

Freitag, 21. Januar 2011, 08:50

Hallo

Ich habe mal 2 Fragen zu Kappzäumen.
Mein Haffi ist 15 Jahre alt und ich habe bemerkt das er es sehr mag ohne Gebiss gearbeitet zu werden.
Nun stellt sich für mich die Frage ob ich ihn auch mit einem Kappzaum reiten kann ohne ein Gebiss zusätzlich zu verwenden.
Ich habe schon einige Gebisslose Zäumungen Ausprobiert aber entweder saßen sie nicht richtig oder die Zügelführung/Gefühl war sehr schwammig. :panik:
Desweiteren habe ich im I-Net diesen Kappzaum gefunden http://www.web2get.com/billig-Einkaufen/…tml?language=de und es würde mich interessieren ob vielleicht jemand diesen kennt und was ihr dazu meint.

Vlg
Ive :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bundy« (21. Januar 2011, 08:52)


60

Freitag, 21. Januar 2011, 09:13

Sieht ganz gut aus, nur steht nicht dabei, aus was das Naseneisen ist - sieht nach einem Stück aus, könnte fürn Hafi zu schmal sein. Ansonsten nicht übel, vor allem gleich mit Zusatzriemen für Trense.
Das Äußere des Pferdes hat etwas an sich,
das dem Inneren des Menschen gut tut.