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Juliafientje

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1

Donnerstag, 20. November 2008, 11:56

Pferd "tickt" auf der Vorderhand

Guten Morgen (oder auch Mittag),

mein Pferd tickt seit ca. einem Jahr mal mehr mal weniger auf der vorderhand. Also läuft sehr unsauber. Das kommt sowohl beim reiten als auch longieren vor...

Geröngt und Physiotherapeutische Untersuchung usw. haben wir schon hinter uns...also Anatomisch alles i.O.

Ich weiss das meine Stute die Hinterhand oft nicht optimal benutzt und sich manchmal auch nicht gut an den Zügel stellen lässt, aber gerade deshalb gymnastiziere ich sie ca. 5 mal im Monat mit einem trainer und habe auch so noch Unterricht.

Mittlerweile hab ich auch ein bisschen raus, wie ich ich das ticken minimieren kann, durch häufiges Wechseln des Tempos in einer Gangart oder durch viel V/A reiten. Ich versuche sie so gut wie möglich zu lösen, aber manchmal schlägt das irgendwie nich richtig an, also das ändert nicht s an dem ticken.

Es weiss bisher keiner genau warum sie das auf einmal macht, habe sie schon über 8 Jahre und früher bin ich weiss Gott schlechter geritten und da hat sie das auch nicht gemacht.
Da es auch beim longieren vorkommt, denke ich das es auch gar nicht soooooooo viel mit dem Reiter zu tun hat? :nix:

Hat da jemand Tips oder so? Bin ein bisschen am ende mit meinem Latein... :panik:
Ich liebe Regen, weil man dann erhobenen Hauptes durch die Welt gehen kann, auch wenn die Augen voller Tränen sind.

Lichtgestalt

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2

Donnerstag, 20. November 2008, 13:16

Zitat

mein Pferd tickt seit ca. einem Jahr mal mehr mal weniger auf der vorderhand. Also läuft sehr unsauber. Das kommt sowohl beim reiten als auch longieren vor...


Von deinem Posting her würde ich ja ganz einfach sagen: dein Pferd LAHMT. Es läuft seit einem Jahr nicht einmal mehr klar??
Das noch zu longieren und zu reiten ist :thumbdown: ;( ;(

Zitat

wie ich ich das ticken minimieren kann

Es geht nie weg?? Und dein Trainer guckt sich das an, wie dieses Pferd geritten wird? Respekt... :kotz:

Bei der Hufgelenksgeschichte meiner einen Stute haben die Röntgenbilder auch nie was gezeigt und der Physiotherapeut konnte auch nix feststellen - reitet man dann einfach weiter? :rolleyes: ;(

Zitat

Es weiss bisher keiner genau warum sie das auf einmal macht,


Äh - Verletzung, Verschleiß...? :rolleyes:

Ich würde das Pferd in eine Klinik bringen und es abklären lassen was fehlt. Ultraschall, Szintigraphie, Arthroskopie, was auch immer.

3

Donnerstag, 20. November 2008, 13:28

Blicke gerade nicht so ganz durch bei dir und deinem Pferd.

Zitat

da sie in den letzten 2 Jahren oft krank war (Kolik, verkantete Halswirbel, Sehnenabriss) und somit mit viel bedacht behandelt werden muss.

Habe mal ein altes Zitat von dir eingefügt.
Wann war das denn mit dem Sehenabriss und den Halswirbeln? Ist da vielleicht die Ursache zu suchen?
Wer ein hohes Haus bauen will muss lange am Fundament verweilen.
(chinesisches Sprichwort)

Juliafientje

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4

Donnerstag, 20. November 2008, 13:45

Also da mein Pferd sobald es zum Beispiel auf der Wiese läuft rennt oder sonst was oder im Gelände geritten wird total klar und taktrein läuft, kann es kein lahmen sein...! Sie rennt wie alle anderen Pferde über die Wiese und durch den Wald, NIX aber auch GSAR NIX zu sehen.
Ich finde es schon leicht unverschämt mir zu unterstellen das ich ein angeblich offensichtlich krankes Pferd reite oder longiere. Wie ich schon schrieb habe ich natürlich vorher so gut wie alles abklären lassen. Ja auch in einer Klinik!

Kein Grund direkt solche :kotz: und andere Äusserungen zu benutzen.

Zu den Vorerkrankungen.
Das mit der Sehne ist ca. 3 Jahre her und perfekt verheilt.
Das mit den Halswirbeln war ca.im April...also lange nachdem das mit dem Taktunreinen laufen anfing...denke da besteht kein zusammenhang.

Wie gesagt, es scheint ein Taktproblem zu sein sobald sie versammelt bzw. am Zügel läuft.
Dazu zu sagen wäre wohl noch das dieses Problem ausschliesslich im Trab vorkommt. Schritt und Galopp ist sauber.
Ich liebe Regen, weil man dann erhobenen Hauptes durch die Welt gehen kann, auch wenn die Augen voller Tränen sind.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Juliafientje« (20. November 2008, 13:46)


5

Donnerstag, 20. November 2008, 13:49

Hmm,

also grundsätzlich ist es ja schon gut, wenn Du Dich vet-technisch absicherst und Ärtze konsultierst, jedoch ist es immer sinnig, sich nicht auf eine Meinung zu verlassen, gerade bei der Vorgeschichte, die in Montys Zitat zutage kommt.

Verkantete Halswirbel.. welcher? 3./4. oder Übergang HWS /BWS?
Solche Tickergeschichten könne ganz oft auch aus dem Trageapparat-der Schulter heraus resultieren.
Und wenn Dein Pferd auf der Vorhand tickert, solltest Du auf jeden Fall das V/A weglassen!!!

Was passiert beim V/A?
Der Kopf-Armmuskel wird durch die tiefe Kopfhaltung entspannt und somit ist es dem Pferd nicht mehr möglich, hoch/weit hinaus das Bein zu heben und latscht somit auf der Vorhand. Das kann die HInterhand anatomisch NICHT auffangen!

Wenn wirklich alle Varianten durchleuchtet worde sind, und niemand zu einem Ergbnis kommt, woher das Ticken stammt, würde ich Dir empfehlen Dein Pferd in Aufrichtung zu reiten und Tragkraft zu entwickeln. Nicht auf der HH sondern im Schulterbereich, da liegt der Schwerpunkt.

Viel Glück bei der Ursachenforschung!

Juliafientje

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6

Donnerstag, 20. November 2008, 13:52

Das Problem waren der 3./4. Halswirbel...

Ist allerdings nachgeröngt und nix mehr von zu sehen...
Ich liebe Regen, weil man dann erhobenen Hauptes durch die Welt gehen kann, auch wenn die Augen voller Tränen sind.

7

Donnerstag, 20. November 2008, 14:04

Ich würde dennoch versuchen ein schmerzbedingtes Ticken auszuschließen, bevor ich mich an andere Experimente wagen würde.

Früher haben wir aber den Pferden bei solchen Geschichten Equipalazone (gibt es das noch und ist es noch erlaubt :nix: ) gegeben. Einfach nochmal um auszuschließen, dass das Ticken wirklich nicht schmerzbedingt ist.
Macht man das heute noch so? Habe ja doch ein paar Jährchen ausgesetzt. ?(

Das dein Pferd auf der Koppel und geradeausgeritten lahmfrei ist muss nichts heißen. Es gibt genügend Lahmheiten, die nur in Wendungen, in tiefem Boden etc. auftreten.

Keine Angst, ich will dir nichts böses. Finde es aber immer wichtig medizinische Gründe abzuklären, bevor man versucht etwas "wegzureiten".
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Lichtgestalt

unregistriert

8

Donnerstag, 20. November 2008, 14:08

Es tut mir sehr leid, aber wenn ein Pferd auch beim Longieren (auch unausgebunden - macht man ja wohl zumindest am Anfang der Einheit) tickt, also ohne Reiter - dann liegt für mich da was Gesundheitlich im Argen, ganz egal ob das Pferd lahmfrei über die Koppel saust. Wie Monty schon schrieb, ist geradeaus über die Koppel was anderes als auf Kreislinie und/oder im tiefen Boden.

Juliafientje

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9

Donnerstag, 20. November 2008, 14:08

Hmm...weiss nur nicht mehr was ich noch abchecken soll?

Kann meinen TA ja noch mal dran lassen, aber wir ham schon so viel gemacht...und Physio konnte auch nichts finden. (hatte 2 verschiedene da)

Kanns ja noch mal mit einem anderen TA versuchen...
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Lichtgestalt

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10

Donnerstag, 20. November 2008, 14:09

Kanns ja noch mal mit einem anderen TA versuchen...


Das ist immer gut. :thumbsup:
Drück dir die Daumen!

Juliafientje

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11

Donnerstag, 20. November 2008, 14:24

Hab dann jetzt grade meine andere Tierärztin angerufen, sie kommt jetzt Samstag.
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ines

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12

Donnerstag, 20. November 2008, 14:32

Hallo

Ich weiß von einer ähnlichen Geschichte, wo die Reiterin das lahmende Pferd über Jahre weiterritt.
Als ich es übernahm war mein erste Gedanke auch : :kotz:
Also Tierarzt Ostheo usw. Alles ohne Befund. Unter mir ging das Pferd ein paar mal lahm, dann bin ich es nicht mehr geritten. (Ich sah keinen Sinn darin ein lahmendes Pferd zu reiten)
Als das Pferd die Nachbarin mal ein paar runden schritt tragen sollte uns sie ihn irgendwie ausversehen antrabte ging er klar. Ich holte sie da runter, stieg auf und er lahmte wieder. Reiterwechsel: wieder klar... Das pferd mobbte uns ;) Anders gesagt: es suchte sich seine reiter aus. Letzten endes habe ich ihn an eine erprobte Reitbeteiligung verkauft. Bei ihr war er definitiv glücklicher als sonst irgendwo.
Daß die erste reiterin ihn so lange lahmender weise aus trotz geritten ist löst heute noch einen brechreiz aus.
Setz mal einen ganz anderen Reiter auf dein Pferd. nicht unbedingt besser oder schlechter, nur ganz anders

gruß ines
ich würde das doch alles überhaupt nicht mitmachen, wenn ich nicht so verdammt frisch und streichzart wär!

Juliafientje

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13

Donnerstag, 20. November 2008, 14:38

Setz mal einen ganz anderen Reiter auf dein Pferd. nicht unbedingt besser oder schlechter, nur ganz anders


Hab ich schon. Männer, Frauen, Kinder...Aber wie kann das, dass das nur im Trab ist. Nicht im Schritt oder Galopp?

Alles komisch ;(
Ich liebe Regen, weil man dann erhobenen Hauptes durch die Welt gehen kann, auch wenn die Augen voller Tränen sind.

ines

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14

Donnerstag, 20. November 2008, 14:45

Hallo

Schritt ging er klar und galopp auch. Nur Trab nicht. je nach reiter halt. Unabhängig von zügelmaß oder gewicht.

gruß
ich würde das doch alles überhaupt nicht mitmachen, wenn ich nicht so verdammt frisch und streichzart wär!

Juliafientje

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15

Donnerstag, 20. November 2008, 14:56

Aber ich hab die schon so lange und sonst hats sies ja nie gemacht.

So langsam bekomm ich ein bisschen Angst. :(


Ich werd jetzt wohl erst mal Samstag abwarten...zur Not noch mal n Physio.
Aber wenn dabei wieder gar nichts raus kommt, was kann ich dann tun.

Höchstens reiterlich versuchen das raus zu bekommen.......?
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16

Donnerstag, 20. November 2008, 15:06

mein Pferd tickt seit ca. einem Jahr mal mehr mal weniger auf der vorderhand. Also läuft sehr unsauber. Das kommt sowohl beim reiten als auch longieren vor...

puh... :wacko:


Von deinem Posting her würde ich ja ganz einfach sagen: dein Pferd LAHMT.

richtig!

Früher haben wir aber den Pferden bei solchen Geschichten Equipalazone (gibt es das noch und ist es noch erlaubt ) gegeben. Einfach nochmal um auszuschließen, dass das Ticken wirklich nicht schmerzbedingt ist.
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doch, im zweifel schon.

aber wenn ein Pferd auch beim Longieren (auch unausgebunden - macht man ja wohl zumindest am Anfang der Einheit) tickt, also ohne Reiter - dann liegt für mich da was Gesundheitlich im Argen, ganz egal ob das Pferd lahmfrei über die Koppel saust.

richtig.

Reiterwechsel: wieder klar... Das pferd mobbte uns Anders gesagt: es suchte sich seine reiter aus.

pferde mobben keine menschen - dazu sind sie gar nicht fähig, sie haben nämlich kein menschliches gehirn. ;)

Aber wie kann das, dass das nur im Trab ist. Nicht im Schritt oder Galopp?

was schätzt du, warum so viele springreiter im galopp einreiten? :P

So langsam bekomm ich ein bisschen Angst.

nunja, das wird auch zeit nach einem jahr!!



dieser fred gehört normalerweise in die gesundheits-box. :ja:
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ines

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17

Freitag, 21. November 2008, 09:50

Lindaglinda:


Lies einfach nochmal durch und ersetze deine parolen durch Fragen, wenn du was nicht verstanden hast

ines
ich würde das doch alles überhaupt nicht mitmachen, wenn ich nicht so verdammt frisch und streichzart wär!

18

Freitag, 21. November 2008, 09:57

Lies einfach nochmal durch und ersetze deine parolen durch Fragen, wenn du was nicht verstanden hast


WAS genau hab ich nicht verstanden, deiner meinung nach? :denk:
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19

Freitag, 21. November 2008, 10:10

Hatte sowas ähnliches bei meiner Stute auch mal. Sie tickerte nur beim reiten im Trab und nur in Wendungen.
Erst war der Vedacht ein Hufgeschwür. Nach einem Gussverband war aber überhaupt keine Besserung in Sicht. Dann haben wir sie geröngt und es wurde ein Riss im Hufbein festgestellt.
Mal eine Frage an die Erfahrenen hier im Pforg.
Kann es auch sein, dass so ein Riss unter Umständen gar nicht erkannt wird (weil bsp. sehr klein oder so) beim röntgen?

Deine Schilderung passt nämlich sehr gut zu den Sachen die meine Stute damals gezeigt hatte.
Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen :D

20

Freitag, 21. November 2008, 10:20

Ich würde dir empfehlen dein Pferd per Thermografie mal untersuchen zu lassen. Dies geht ohne Sedierung und ist eine ganzheitliche Unersuchung. Damit kann der TA schon mal sehen, wo welche Muskulatur und Gelenk vermehrt oder zu wenig benutzt wird.
Frage doch mal nach, welcher TA oder freier Thermograf in deiner Nähe ist. Wichtig ist, daß der behandelnde Tierarzt auch die Infrarot-Bilder akzeptiert und als Hilfsmittel annimmt. Es ist nämlich nur eine weitere Form der Lokalisation wie röntgen und Ultraschall. Blos mit dem Vorteil, daß das komplette Pferd sichtbar dargestellt wird.

Als nächsten Schritt, wäre dann Szintigrafie (mit Radioaktivem Mittel und paar Tagen Quarantäne) eine Möglichkeit, da sie dort mehr in die Tiefe sehen können. Aber diese Untersuchung ist auch 10x so teuer.

Wenn das alles nicht hilft, da ihr ja schon geröngt (wo eigendlich überall?) habt, würde dann noch die Kernspinn in Frage kommen. Aber ein Kernspinn, wo ein kompl. Pferd reingeht, gibt es wohl nur sehr selten in Deutschland. Ich glaube in Köln gibt es so ein Ding.

Wieso empfehle ich eine ganzheitliche Darstellung des Pferdes?
Weil bei vielen Lahmheiten oft die Ursache ganz wo anders liegt als z.B. in dem gerade lahmenden Bein. Das kann vom Hals, Rücken oder Brust kommen und das ist sehr schwierig zu finden. Und Tierärzte und Osteopathen sind auch keine Menschen mit Röntgenaugen. Es gibt teils welche die ein sehr gutes Auge haben, und Andere, die halt nicht so erfahren sind. Da gibt es einfach sehr große Unterschiede und man sollte jede Möglichkeit der Lokalisation und Darstellung nutzen. Gerade bei so schwierigen Fällen.
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